Adrian der Tulpendieb

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Nach dem Roman von Otto Rombach
Bühnenbearbeitung von Martin Chlupka

Regie Axel Schneider
Bühne Matthias Moebius
Kostüme Volker Deutschmann
Mit Franz-Joseph Dieken, Klaus Falkhausen, Victoria Fleer, Lena Kussmann, Andrea Lüdke, Markus Mössmer, Georg Münzel, Jacques Ullrich

"Adrians Aufstieg begann mit einem Diebstahl. Einem Diebstahl aus Liebe."

Der einfache Torfknecht Adrian van Saar hat sich in die schöne Magd Christintje verliebt - einziges Problem: sie liebt eigentlich jemand anderen. "Eigentlich" - Das nimmt Adrian als Anreiz und Motivation, sich einen besseren Stand zu erarbeiten und so ihr Herz zu gewinnnen. Die Gunst der Stunde scheint für ihn gekommen. In Holland ist das Tulpenfieber ausgebrochen: Händler feilschen wie von Sinnen und zahlen horrende Summen für die kleinen, kostbaren Zwiebeln. Mit drei entwendeten Tulpenzwiebeln ohne nennenswerte Güte baut sich Adrian mit Witz, Schläue und gutem Instinkt ein beachtliches Vermögen auf: ein schmaler Grat zwischen Geschäftstüchtigkeit und Illegalität. Das Karussell des Spekulationshandels mit den Zwiebeln dreht sich immer schneller: alles oder nichts. Einen letzten großen Handel will Adrian aber doch noch abschließen.
Die Tulpe wurde im 17. Jahrhundert, dem "Goldenen Jahrhundert" der Niederlande zum begehrten und hochgehandelten Spekulationsobjekt. Die ursprünglich aus dem Orient stammende, exotische Pflanze war Projektionsfläche für die Sehnsüchte der Menschen nach Reichtum. Angesichts der spekulativen Chance, schienen Träume in greifbare Nähe zu rücken - manch einer setze Haus und Hof aufs Spiel.
In der Hauptrolle des gewitzten Tulpendiebes begrüßt das Altonaer Theater nach diversen Hauptrollen wie Cyrano de Bergerac, Athos in den "Drei Musketieren" und den 1. Pfeiffer in "Die Feuerzangenbowle" Ende der Neunziger, Franz-Joseph Dieken zurück am Haus. Desweiteren freuen wir uns ebenfalls nach längerer Zeit auf die Rückkehr der aus Film, Fernsehen und diversen Bühnen bekannnten Andrea Lüdke als Gegenspielerin und Tulpistin Mechthild van den Valckert. Intendant und Regisseur Axel Schneider ist es eine Herzensangelegenheit diese Uraufführung zwischen Märchen, Gaunerkomödie und historischem Gesellschaftsdrama in Szene zu setzen.

Ungeschminkt (öffentliche Proben) steht mit Terminen am 20. Dezember 2008, sowie am 10. und 17. Januar 2009 bei kostenloser Anmeldung unter Telefon 040. 39 90 58 70 zur Verfügung.

"Mit großer Intensität gibt Franz-Josef Dieken den Adrian." (NDR 90,3)

"In der Titelrolle zeigt Franz-Josef Dieken überzeugend den Aufstieg und Fall des gerissenen Gauners." (Hamburger Abendblatt)

"Franz-Josef Dieken ragte als kraftvoll-abenteuerlustiger Torfknecht Adrian heraus." (Die Welt)

"Kraftvoll treibt Franz-Josef Dieken als Adrian die Handlung voran." (Mopo)

"Das 8 köpfige Ensemble ist wirklich gut - tolle Kostüme, tolles Bühnenbild." (NDR 90,3)

"Farbiges Erzähltheater" (Hamburger Abendblatt)

"Opulente Kostüme" (Die Welt)

"Ein stimmungsvolles theatralisches Gemälde, das die Geldgier des modernen Menschen in kräftigen Farben ausmalt." (Mopo)

Kostenlose Angebote für Sie!

Kooperation mit der Hamburger Kunsthalle
PD Dr. Martina Sitt (wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hamburger Kunsthalle) wird an ausgewählten Donnerstagen vor der Vorstellung eine Einführung in die Malerie des 17. Jahrhunderts geben.
Einführungen am 29. Januar 2009 und 26. Februar 2009 • 19 Uhr • Große Bühne

"Jacob Marell - Eine Tulpe als Theaterthema"
Mit den Schauspielern Klaus Falkhausen, Jacques Ullrich und Franz Joseph Dieken.
Am 28. Januar 2009 • 12 Uhr • Hamburger Kunsthalle, Rotunde

"Marinemalerei - Der Kapitän als Retter vom Weiten Meer"
Mit den Schauspielern Klaus Falkhausen, Georg Münzel, Lena Kußmann und Franz-Joseph Dieken.
Am 18. Februar 2009 • 12 Uhr • Hamburger Kunsthalle, Rotunde

 

Kooperation mit der Börsen AG Hamburg 
Dr. Thomas Ledermann (Vorstand BÖAG) und Kay Homann (Prokurist BÖAG) werden abwechselnd an ausgewählten Donnerstagen vor der Vorstellung für ein Interview mit Intendant Axel Schneider zur Verfügung stehen.
Einführungen am 5., 12. und 19. Februar 2009 • 19 Uhr • Große Bühne

Spielzeit 2008/2009
Uraufführung 25. Januar 2009, 19 Uhr, Große Bühne
Vorstellungen bis 28. Februar 2009