Schöne neue Welt

nach dem Klassiker von Aldous Huxley

In SCHÖNE NEUE WELT gibt es Wohlstand, Glück und Frieden. Der Preis dafür ist der völlige Verlust der Individualität. Kann dieses Konzept aufgehen?

Kein Krieg mehr, keine Langeweile, keine materiellen Sorgen! Diese vermeintlich perfekte Welt baut und beschreibt uns Aldous Huxley schon 1932 in seinem Weltbestseller! Doch jedes Ideal hat auch seinen Preis. Keine individuelle Freiheit, ein „von Oben“ vorbestimmtes Leben, keine Mutterschaft, sondern Geburten aus der Retorte – das sind die Schattenseiten dieser perfekt funktionierenden „schönen Welt“. Die Menschen werden nach Arbeits-Kasten stigmatisiert und genetisch beeinflusst. Jemand wie Bernard Marx, der aus der Norm herausfällt, der sich nicht mit der Droge „Soma“, die einem jeden Kummer nimmt, befriedigen lässt, eckt da schnell an. Er verliebt sich in eine einzelne Frau, auch das eine Ausnahme, er verhilft John Savage, einem Menschen aus der „äußeren Zone“,  zu großer Popularität, indem jener den Bewohnern der neuen Welt wie in einem Zoo vorgeführt wird. John, der „Wilde“, hat seine Bildung durch die Lektüre von Shakespeare erfahren. Die Gedanken und Verse dieses großen Poeten, die John in vielen Momenten zitiert, prallen mit aller Kraft gegen die Mauern einer dauerbefriedigten Gesellschaft und verursachen ein Echo, das nicht ohne Konsequenzen bleibt.

Natürlich überhöht, gelingt Huxley damit die Interpretation einer Gesellschaft, in der wir uns auch 85 Jahre nach Erscheinen des Romans überraschend und erschreckend wiederfinden können.

 

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Premiere am 22. Januar 2018

Vorstellungen bis 25. Februar 2018

Bühnenfassung und Übersetzung von Robert Koall
Bearbeitung für das Altonaer Theater von Jean-Claude Berutti und Anke Kell
Regie Jean-Claude Berutti
Ausstattung Birgit Voss
Choreograph Rainer Wolke
mit
Johan Richter John Savage
Sebastian Herrmann Bernard Marx
Julia Weden Linda Savage
Verena Wolfien Lenina Crowne
Thomas Klees Helmholtz Watson
Frank Jordan Benito Hoover/ Henry Foster
Angelina Kamp Fanny Crowne
Jacques Ullrich Mustapha Mond

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