Ghetto

von Joshua Sobol

Im Rahmen der 7. Privattheatertage ist das Wolfgang Borchert Theater, Münster mit der Produktion „Ghetto“ im Altonaer Theater zu Gast.

1942 im jüdischen Ghetto von Wilna. Jakob Gens, Chef der jüdischen Ghettopolizei, arrangiert sich mit dem SS-Führer Hans Kittel. Sein Motto: „Arbeiten, um zu überleben.Um die Moral und den Lebenswillen der Juden zu stärken, will Gens ein Theater im Ghetto gründen. Er stößt auf Protest unter den Ghettobewohnern: „Auf dem Friedhof spielt man kein Theater!In einem Reigen atemloser Szenen mit Klezmer-Musik begegnen wir den Ghettobewohnern, von denen ein jeder auf seine Weise auf den mörderischen Wahnsinn reagiert. Sie alle sind der zynischen Tyrannei des SS-Offiziers Kittel ausgeliefert, ein nonchalanter Sadist, der jüdischen Humor, Jazz und Gershwin liebt – und ein gnadenloser Killer ist. Eine berührende wie beklemmende Geschichte – nach einer wahren Begebenheit.

„Großes Theater.” Westfälische Nachrichten

„Theatermenschen persönlich“  – jeweils 30 Min vor Vorstellungsbeginn

Vor jeder Vorstellung haben Sie Gelegenheit, die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler kennenzulernen – ob Regisseur/in, Schauspieler/in oder Intendant/in. Erfahren Sie alles rund um die Produktionen, die für den MONICA BLEIBTREU PREIS nominiert sind.
Moderation: Jan Ehlert (NDR Kultur)

am 19. Juni 2018

von Joshua Sobol
Deutsch von Jürgen Fischer
Regie Meinhard Zanger
Bühne Darko Petrovic
Kostüme Heike Engelbert & Darko Petrovic
Musikalische Leitung Manfred Sasse
Choreographie Emanuele Soavi
Mit Florian Bender, Marlon Brodda, Rosana Cleve, Heiko Grosche, Lasse Kiesow, Johannes Langer, Jürgen Lorenzen, Bastian Müller, Isabel Nagel, Moritz Otto, Tatjana Poloczek, Bernd Reheuser, Manfred Sasse, Rasmus Schock, Jannike Schubert, Tobias Schwieger, Alice Zikeli & Kinderchor Gymnasium Paulinum