Die Kempowski-Saga Teil 1: Aus großer Zeit

Nach den Romanen "Aus großer Zeit" und "Schöne Aussicht" von Walter Kempowski

Ein Merkmal der Spielzeit 2018/19 ist der intensive Blick auf das 20.Jahrhundert und wie dieses erinnert wird. In vier Theaterabenden wird Walter Kempowskis Romanzyklus Deutsche Chronik auf die Bühne gebracht. Die Reihe, zwischen 1971 und 1984 veröffentlicht, umfasst neun Bände. Kempowski (1929–2007) erzählt darin den Niedergang des deutschen Bürgertums während des 20. Jahrhunderts und benutzt dafür in einer Mischung aus Dokumentation und Fiktion seine eigene Familiengeschichte. Der wohlhabende Rostocker Reeder Robert William Kempowski hat ein stattliches Haus, zwei Dampfer und zwei Kinder. 1913 lernt Sohn Karl an der Ostsee Grethe de Bonsac kennen, deren Familie von anderer Art ist als die des jungen Mannes: ordentlich und fromm. Zwischen Grethe und Karl entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, die vom Ersten Weltkrieg jäh unterbrochen wird. Nach 1918 muss das Paar auf ein vornehmes Leben verzichten und sich im Arbeiterviertel einmieten. Drei Kinder kommen, unter ihnen auch Walter Kempowski; ihre Schulzeit fällt in die Jahre der Weimarer Republik, in denen Deutschlands Verhängnis seinen Anfang nimmt.

Von dieser Familie und allen, die ihren Weg kreuzen, erzählt Walter Kempowski in den ersten Teilen seiner Jahrhundert-Chronik mit der Genauigkeit, dem Humor und der leichten Ironie, wie sie nur ihm eigen sind.

 

Das Lehrmaterial finden Sie hier als Zip-Datei!

Aufführungsrechte: Gustav Kiepenheuer Bühnenbetriebs-GmbH, Berlin. www.kiepenheuer-medien.de.

Die Romane von Walter Kempowski sind im Penguin Verlag (Verlagsgruppe Random House, München) erschienen.

 

 Das KEMPOWSKI-Projekt wird durch Mittel der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur unterstützt.

Gefördert durch die

 

 

Premiere am 22. September 2018

Vorstellungen bis 21. Oktober 2018

Bühnenfassung und Regie Axel Schneider
Bühne Ulrike Engelbrecht
Kostüme Volker Deutschmann
Musikalische Leitung Mathias Kosel
Kampfchoreografie Malcolm Ranson
mit Tobias Dürr, Katrin Gerken, Ute Geske, Detlef Heydorn, Dirk Hoener, Johan Richter, Anne Schieber, Philip Spreen, Nadja Wünsche

Hier finden Sie Presseinformationen und hochauflösende Pressebilder zu unserer Produktion.

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