Man kann auch in die Höhe fallen

Schauspiel nach dem Roman von Joachim Meyerhoff

In „Man kann auch in die Höhe fallen“ erzählt Joachim Meyerhoff wie er für einen Sommer zu seiner über achtzigjährigen Mutter aufs Land nach Schleswig-Holstein flieht.

Nach dem Umzug von Wien nach Berlin fällt ihm das Ankommen in der Hauptstadt schwer: Er ist gestresst, gereizt – und spürt noch immer die Folgen seines Schlaganfalls. Es scheint, als drohe ihm sein Leben zu entgleiten. Um wieder klarzukommen, sucht er Zuflucht bei der Mutter – wo sonst? Außerdem will er endlich wieder schreiben. Vielleicht löst die frische Meerluft in Mamas Garten die Berliner Schreibblockade …

Was als Flucht vor den eigenen Problemen beginnt, wird zur Begegnung mit der Vergangenheit. Das Stück erzählt mit entwaffnender Offenheit und feinem Witz von Krisen, Nähe und Neubeginn. Aus kleinen Alltagsmomenten und Anekdoten entstehen große Fragen: Wie war die eigene Kindheit im Norden, und wie führte der Weg einst zu Meyerhoffs Schauspielkarriere? Was funktioniert heute nicht im eigenen Familienleben?  In einem fein austarierten Spiel zwischen groteskem Humor und melancholischer Tiefe begegnen sich Mutter und Sohn auf neue Weise – sie, lebendig, unerschütterlich, voll Witz; er, erschöpft, suchend, tastend.  Zwischen Älterwerden und Erinnerungen entfaltet sich ein Theaterabend über das, was uns trägt – auch wenn wir fallen.

Nach den großen Erfolgen von „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war”, „Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ und „Alle Toten fliegen hoch – Amerika”, ist das bereits unsere vierte Bühnenadaption von Joachim Meyerhoffs Romanen.

 

Premierenfeier
Im Anschluss an die Premiere stellt unser Intendant die Mitwirkenden und das Produktionsteam im Café persönlich vor. Danach laden wir Sie herzlich zu einem kleinen Imbiss ein.
Wir freuen uns, den Abend gemeinsam mit Ihnen zu beschließen, und wünschen Ihnen schon jetzt einen besonderen Premierenabend im Altonaer Theater.

Download Szenenfotos_(c)_Caren_Detje

Foto: Caren Detje

Premiere am 16. Mai 2026

Vorstellungen bis 27. Juni 2026

Bühnenfassung Georg Münzel und Lea Ralfs
Regie Lea Ralfs
Dramaturgie Gregor Schuster
Bühne und Kostüme Ulrike Engelbrecht
Mit Marion Martienzen und Georg Münzel
Chor Angelika Rohde, Anita Kuhnke, Anita Meyer, Anja Seemann, Anne Mager, Annette Wiese, Ava Berger, Barbara Schwarzloh, Bettina Klassen, Cornelia Huhmann, Daniela Scheurlen, Dorothee Frohne, Gabriele Cordes, Gertrud Krapp, Gesa Crost, Heidi Schulze-Biehl, Heilwig Schurian, Helma Kaffka, Hülya Sevüktekin, Jutta Dahl, Katherine Blackwood-Hasse, Katrin Wieghorst, Lincija Pertold, Margaret Tzanakakis, Margret Wittler, Martina Körner, Regine von Bredow, Reike Militzer, Rosemarie Lehmann, Sabine Schäfer, Stefanie Hoppe, Susanne Klüskes, Tina Puckerin, Ulla Beimdiek, Uschi Przybylla, Ute Geers, Yasmin Husseini