Olympia

Nach dem Roman von Volker Kutscher

URAUFFÜHRUNG

Berlin, Sommer 1936: Berlin ist im Olympiafieber. Die Machthaber haben die perfekte Fassade für die Inszenierung ihrer nationalsozialistischen Propaganda geschaffen, Nazideutschland gibt sich weltoffen und tolerant. Volker Kutscher führt seinen Protagonisten, Oberkommissar Gereon Rath, mitten ins Herz der Propaganda-Spiele, ins Olympische Dorf. Was könnte Schlimmeres geschehen als ein Todesfall in der amerikanischen Delegation. Inmitten von Vertuschungsversuchen diesen Mord wie einen Herzinfarkt aussehen zu lassen, Sabotagevorwürfen und weiteren Morden an Soldaten einer ehemaligen Wachkompagnie Hermann Görings, gerät Rath auch in die Schusslinie von Sicherheitsdienst, Staatspolizei, Gestapo und einem der ganz großen Gangsterbosse auf Rachefeldzug. Mit Unterstützung seiner Frau und Privatdetektivin Charly nimmt Rath den Kampf gegen alle auf, bis ihm nur noch die Flucht aus diesem braun-verseuchten Land möglich zu sein scheint…

Der Roman liefert ein Stück Zeitkolorit, von einer Seite gezeigt, die kein Geschichtsbuch aufblättert. Das Stück ist spannend bis zur letzten Szene und wir begleiten einen Antihelden, den die Liebe zu seiner Frau vorantreibt, selbst wenn sich die Schlinge um ihn immer weiter zuzieht…

Mit der Verfilmung von Babylon Berlin sind die erfolgreichen Bücher von Volker Kutscher um seinen Kommissar Rath auch international bekannt geworden. Für das Altonaer Theater ist es eine große Ehre, die Uraufführungsrechte für den Abschlussroman bekommen zu haben. Natürlich funktioniert auch dieser für sich genommen, ohne das Wissen um die ersten Bände. So gilt es auch für die Dramatisierung des Stoffes auf unserer Bühne.

 

***Karten für diese Produktion sind voraussichtlich ab Mitte Oktober 2021 erhältlich***

Premiere am 16. Januar 2022

Vorstellungen bis 20. Februar 2022

Textfassung und Regie Axel Schneider
Ausstattung Ricarda Lutz
Mit Tobias Dürr, Anne Schieber, Nadja Wünsche, Johan Richter, Franz-Joseph Dieken, Dirk Hoener, Georg Münzel, Valerija Laubach, u.a.